Familie, Wissenswertes

Vegane Bolognese

16. September 2015

In den letzten Jahren ist die vegane Ernährung, nicht zuletzt durch den im Fernsehen oder Internet omnipräsenten Attila Hildmann, zu einer populären Ernährungsform geworden.

Aber zunächst erscheint es etwas fremd nicht nur auf Fleisch, Wurst und Fisch zu verzichten, sondern auf jegliche Lebensmittel, die tierischen Ursprungs sind (keine Milchprodukte, keine Eier oder Produkte aus Gelatine oder Honig). Die Gründe auf Vegane Ernährung umzusteigen können dabei unterschiedlich sein. Ob aus Umweltschutz, Tierliebe oder der Gesundheit zuliebe – vegane Ernährung ist derzeit im Trend.

Die Experten streiten darüber, ob die rein pflanzliche Ernährung nun besonders gesund ist oder doch eher gesundheitsschädlich. Fest steht, wer sich für diese Ernährungsform entscheidet, sollte besonders auf eine ausgewogene Ernährung achten, um Mangelerscheinungen zu verhindern. Besonders problematisch scheint wohl das Vitamin B12 sein, weshalb Experten dazu raten, den Status regelmäßig beim Hausarzt kontrollieren zu lassen.

Experten, wie zum Beispiel Prof. Dr. Wechsler (Ärztlicher Leiter des Zentrums für Ernährungsmedizin und Prävention (ZEP) und Präsident des Bundesverbandes Deutscher Ernährungsmediziner) ist davon überzeugt, dass das Meiden tierischer Produkte gesundheitsförderlich sei. Durch die vegane Ernährung, kann die Fettzufuhr reduziert und die Aufnahme von tierischen Proteinen verringert werden. Diese Faktoren reduzieren das Risiko von atherosklerotischen Erkrankungen (wie zum Beispiel Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlanganfall). Meidet man insbesondere rotes Fleisch kann man wohl auch das Risiko verringern an Dickdarmkrebs zu erkranken.

Eine vegane Ernährungsform ist für viele Bevölkerungsgruppen geeignet. Die Befürworter empfehlen sogar Schwangeren und Kindern eine vegane Ernährung. Wie auch immer, wichtig ist eine ausreichende Zufuhr von Eiweißen, Vitaminen und Mineralstoffen, um eine einseitige Ernährung zu vermeiden. Kontrollen der Blutparameter (zum Beispiel beim Hausarzt) können mögliche Mangelerscheinungen aufdecken und sollten regelmäßig durchgeführt werden.

Zutaten:

  • 500 g fester Tofu (Natur)
  • 1 Zwiebel
  • 10 getrocknete Tomaten
  • 1 Bund Basilikum
  • 10 EL Olivenöl
  • 4 TL Oregano, gerebelt
  • Salz, Pfeffer
  • 300 g Tomatenmark
  • 2 TL Agavendicksaft
  • 300 ml vegane Gemüsebrühe

Zunächst den Tofu mit einer Gabel zerbröseln. Dann die Zwiebel in feine Würfel schneiden. Getrocknete Tomaten fein hacken. Den Basilikum waschen und ebenfalls fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu darin fünf Minuten anbraten. Zwiebeln und Oregano hinzugeben und drei Minuten mitbraten lassen. Dann Tomatenmark, getrocknete Tomaten und Agavendicksaft hinzugeben und eine Minute karamellisieren lassen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und nochmals eine Minute köcheln lassen. Zum Schluss den Basilikum zur Soße geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Quellen:

https://vebu.de/themen/menschen/interviews/1724-wechsler-empfiehlt-fleischlose-ernaehrung

Buch: Vegan for fit von Atilla Hildmann

(https://www.attilahildmann.de/de/buecher-von-attila-hildmann.html#vegan-for-fit)

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  • Karolin 20. September 2015 at 15:26

    Vielen Dank für das vegane Rezept! Ich habe es vorhin für meine Familie gekocht und keiner hat bemerkt, dass es vegan ist.
    Einfach untergejubelt, sonst hätte mein 6-Jähriger bestimmt gesagt: Bäh, so was esse ich nicht 😉 Wirklich sehr lecker!