Babyfood

Topinambur-Lamm-Brei

4. Mai 2015

Dies ist nun wirklich die letzte Chance Topinambur (die Erntezeit ist von Oktober bis Ende April) auf dem Wochenmarkt oder in Bioläden zu bekommen… Da ich schon einiges über die „Wunderknolle“ gelesen habe (sie gilt wohl als gut verträgliches Anfangsgemüse), wollte ich sie doch nun unbedingt mal verarbeiten. Und ja, Henri fand den Brei lecker und hat ihn ohne Beanstandung verputzt. Ich würde sagen Test bestanden…

Zutaten für eine Portion:

  • 100 g Topinambur
  • 50 g Kartoffeln
  • 30 g Lamm
  • 1 TL Öl
  • (30 g Apfelmus)

Topinambur waschen, schälen und in Würfel schneiden. Das Lammfleisch abspülen, mit Küchenpapier trockentupfen und in dünne Stücke schneiden. Topinambur und Fleisch mit ungefähr 125 ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 10–12 Minuten garen. Alles im Anschluss mit einem Stabmixer pürieren. Das Apfelmus als Nachtisch anbieten oder in den Brei mit hineinrühren.

 

Topinambur, oder auch Erdartischocke, Erdbirne oder Rosskartoffel genannt. Die Knollen haben eine bräunliche Schale und weißes bis cremefarbenes Fleisch. Topinambur enthält viel Eisen und Kalium, ist kalorienarm und sehr sättigend durch einen hohen Ballaststoffgehalt. Das Gemüse hat einen angenehmen, nussigen und süßlichen Geschmack (vergleichbar mit der Süßkartoffel). Die Knolle enthält Inulin und nicht wie die Kartoffel Stärke. Inulin ist ein stärkeähnliches Kohlehydrat und wird von Diabetikern (Zuckerkranken) gut vertagen und ist damit eine echte Alternative zur Kartoffel.

Die Haltbarkeit ist sehr begrenzt. Topinambur sollte nur wenige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden.

Einige Menschen bekommen von Topinambur Blähungen (durch im Dickdarm befindliche Bakterien, die den Ballaststoff Inulin unter Gasbildung abbauen). Da Topinambur Fruktose (Fruchtzucker) enthält sollten Menschen mit hereditärer Fruktoseintoleranz (Fruchtzuckerunverträglichkeit)  die Knolle meiden.

 

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