Schwangerschaft/Stillzeit

Rote Bete Suppe

12. März 2015

Hier nun das erste Rezept, dass insbesondere für Schwangere eine gute Wahl ist, um den Folsäurebedarf zudecken. Übrigens, ich war ganz überrascht, dass mein Großer auch ganz begeistert von dieser Suppenkreation war.

Rezept (für ca. 8 Portionen):

  • 3 Zwiebeln
  • ca. 1 kg Rote Beete
  • 350 g Kartoffeln
  • 2 l Gemüsebrühe
  • ein kleines Stück Ingwer
  • Salz, Pfeffer
  • 200 ml Sahne
  • Sahnemerrettich (nach Geschmack)
  • Schnittlauch zum Garnieren
  • Etwas Olivenöl oder Butter

Die Zwiebeln klein hacken. Rote Bete schälen und grob Würfeln. Frischen Ingwer schälen und fein hacken oder pürieren. Das Olivenöl oder die Butter in einem großen Topf erhitzen. Zunächst die Zwiebeln kurz anschwitzen, dann die Kartoffeln, den Ingwer und die Rote Bete hinzu geben und bei mittlerer Hitze 5 Minuten andünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und ungefähr 40 Minuten kochen (falls ihr vorgekochte, vakuumierte Rote Bete verwendet reicht eine Kochdauer von 20 Minuten). Anschließend mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen. Je nach gewünschter Konsistenz die Suppe durch ein Sieb geben (ich lasse diesen Schritt aus, da ich es lieber mag, wenn die Suppe noch etwas stückig bleibt). Dann die Sahne unterrühren und nochmals kurz aufkochen.

Pro Teller nach Geschmack mit je 1 TL Sahnemerrettich und etwas Schnittlauch garnieren.

 

Rote Bete enthält hohe Mengen Vitamin B, Kalium, Eisen und insbesondere Folsäure. Der Folsäurebedarf steigt in der Schwangerschaft erheblich an, weil es an der Zellteilung und Synthese von DNS-Bausteinen beteiligt ist. Ein Mangel an Folsäure kann unter anderem zu Neuralrohrdefekten (Neuralrohr: die Anlage des Nervensystem im frühen Entwicklungsstadium) des Embryos führen, daher ist eine ausreichende Aufnahme in der Schwangerschaft (bzw. auch schon vor Eintritt der Schwangerschft) empfehlenswert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt 400 µg Folsäure, bei Frauen mit Kinderwunsch 800 µg täglich aufzunehmen.

Übrigens die rote Farbe der Rübe kommt durch den Farbstaoff Betanin zu Stande. Bei der zubereitung empfiehlt es sich mit Gummihandschuhen zu arbeiten, um eine Verfärbung der Hände zu vermeiden.

Rote Bete kann Nitrate speichern und unter bestimmten Bedingungen Nitrite oder Nitrosamine bilden. Beide Stoffe sind gesundheitlich bedenklich, weshalb Säuglinge unter fünf Monaten keine Rote Bete bekommen sollten.

Bei übermäßigen Verzehr kann auf Grund des relativ hohen Gehaltes an Oxalsäure die Bildung von Nierensteinen gefördert werden.

 

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