Der Abendbrei (Milch-Getreide-Brei)

Der Milch-Getreide-Brei wird in der Regel als zweiter Brei, also ungefähr vier Wochen nach Beikost-Beginn, eingeführt. Für diesen Brei kann Vollmilch, aber auch PRE-Milch oder abgepumpte Muttermilch verwendet werden.

Die Hebammen empfehlen meistens die Verwendung von PRE-Milch und damit auf reine Kuhmilch im ersten Lebensjahr zu verzichten. Kinderärzte und die DGE (Gesellschaft für Ernährung) sind da etwas „großzügiger“, sie empfehlen Vollmilch mit einem 3,5 – 3,8 % Fettgehalt zur Zubereitung von Milchbreien. Die Vollmilch sollte allerdings nur als Breizutat verwendet werden und nicht als Flaschennahrung geben werden, da die Vollmilch die Eisenversorgung des Babys verschlechtern kann und darüber hinaus durch einen hohen Gehalt an Mineralstoffen die kindlichen Nieren deutlich belastet.

Als Getreidearten eignen sich Hirse und Reis (beide glutenfrei) sowie Weizen, Dinkel und Hafer (glutenhaltig).

Für den Geschmack und als Vitamin C-Lieferant kommt etwas Obstmus in den Brei hinein. Besonders geeignet ist: Apfel, Birne oder Banane.

Zutaten:

  • 200g Milch (wahlweise PRE-Milch, abgepumpte Muttermilch)
  • 20 g Vollkorn-Getreideflocken oder –grieß (z.B. Reis-, Hirse-, Hafer-, Dinkelflocken oder Mais-, Weizengrieß)
  • 20 g (ca. 2 EL) Obstmus

Die Milch aufkochen, dann die Getreideflocken in die aufgekochte Milch einrühren. Kurz quellen lassen. Anschließend das Obstmus kalt unterrühren. Fertig!

2 Comments

  • Antworten Katharina 27. April 2015 at 17:16

    Hallo! Vielen Dank für die Infos!
    Ich habe versucht den Abendbrei mit abgepumpter Muttermilch anzurühren, allerdings wird er dann sehr flüssig und man kann den Brei kaum füttern. Mache ich was falsch? Lg Katharina

    • Antworten Stefanie Schwarz 27. April 2015 at 20:47

      Liebe Katharina, nein Du machst nichts falsch! Leider ist es nicht ungewöhnlich, dass der Milchbrei bei Verwendung von abgepumpter Muttermilch schnell wieder flüssig wird oder manchmal gar nicht richtig „andickt“. Die Ursache dafür sind die in der Muttermilch enthaltenen Enzyme, die bestimmte Inhaltsstoffe der Nahrung verdauen und genau das, was sonst im Magen passiert, findet hier quasi schon auf dem Teller statt. Qualitativ beeinflusst diese Tatsache den Brei jedoch nicht, lediglich das Füttern mit dem Löffel ist schwierig…

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