Clean Eating

Beim Clean Eating geht es vor allem darum, möglichst „reines, sauberes“ Essen zu sich zu nehmen. Gemeint ist damit allerdings nicht, dass man nur Rohkost verzehren darf. Ziel ist es möglichst natürliche, unverarbeitete Lebensmittel zu verwenden, dabei stehen gesunde Rohstoffe wie Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch und Vollkornprodukte im Vordergrund. Im Prinzip ist alles in Maßen erlaubt, jedoch sollte man auf synthetische Zusatzstoffe, Zucker, Geschmacksverstärker oder Transfette weitestgehend verzichten. Als Grundregel gilt:

Je kürzer die Zutatenliste, desto besser!

Clean Eating klingt dank des Anglizismus sehr modern und irgendwie neu, ist eigentlich nichts anderes als ausgewogene Mischkost, die schon sehr lange bekannt ist (früher unter dem Namen Vollwertkost).

Prinzipiell ist der Ansatz saisonale, qualitativ hochwertige und naturbelassene Lebensmittel selbst zuzubereiten natürlich vorteilhaft und ernährungsmedizinisch betrachtet sehr gesund. Wissenschaftliche Studien, die sich direkt dem Versprechen der Clean Eater (Gewichtsverlust, bessere Konzentration, weniger Kopfschmerzen um nur einige zu nennen) widmen, gibt es derzeit noch nicht. Die Clean Eating-Rezepte werden vor allem im englischsprachigen Ausland von jungen, sportlichen Bloggern veröffentlicht.

Clean Eating ist derzeit ein großer Internethype (obwohl nicht neu) und vielleicht auch so etwas wie ein Lebensgefühl. Allerdings gibt es (noch!) keine wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass die Versprechen der Clean Eater, wirklich haltbar sind. Dennoch Clean Eating ist sicherlich ein guter Ansatz um sich gesund zu ernähren.