Familie, Schwangerschaft/Stillzeit

Brokkoli-Süßkartoffel-Suppe

3. Juni 2015

Zufällig habe ich gestern eine ganz aktuelle Studie gelesen, die folgende Beobachtung gemacht hat:

Brokkoli (und auch Rosenkohl) soll die Ausbreitung von Krebszellen stoppen können.

Beide Gemüsearten unterstützen die Bildung einer krebsbekämpfenden Substanz: Sie heisst I3C (Indol-3-Carbinol). Dadurch können sich wohl Krebszellen nicht im Körper ausbreiten (mehr zur Studie findet ihr unten im Info-Teil). Klingt Großartig! Umso mehr mal wieder ein Grund Brokkoli auf den Tisch zu bringen. Wie passend, dass es nun gerade den ersten Brokkoli aus heimischen Anbaugebieten gibt – saisonal frisch vom Wochenmarkt!

Zutaten für 6-8 Portionen:

  • 1000 g Brokkoli
  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln (Batate)
  • 1 Zwiebel
  • 2 l Gemüsebrühe
  • 1 Becher Saure Sahne
  • 20 g Mandelblättchen
  • 5 EL Vollkornmehl
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Muskat

Brokkoli putzen, in kleine Röschen teilen, waschen und abtropfen lassen. Dann die Röschen hacken. Die Stiele schälen und ebenfalls hacken. Die Zwiebel und die Süßkartoffeln schälen und fein würfeln.

Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel glasig dünsten. Danach den Brokkoli und die Süßkartoffeln dazugeben und mitdünsten.

Das Ganze mit Mehl bestreuen, die Gemüsebrühe dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Zum Schluss die saure Sahne einrühren. Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Öl rösten und über die Suppe streuen.

 

 

In der entsprechenden Studie fanden die Forscher Hinweise dafür, dass I3C neben vielen anderen gesundheitlichen Vorteilen auch die Fähigkeit hat, Krebs zu bekämpfen.

Die Untersuchung konzentrierte sich zwar auf Brustkrebszellen, aber laut den Forschern ist es sehr wahrscheinlich, dass I3C auch andere Krebsarten und eventuell auch andere Krankheiten (zum Beispiel Alzheimer) abwenden kann.

Aber die spannendste Aussage der Studie war meiner Meinung nach, dass I3C nicht nur bei den Tieren selbst krebsvorbeugend wirkte, sondern auch bei deren Nachkommen vorbeugende Wirkung gegen Krebs hatte. Man spricht von der sogenannten transplazentaren Karzinogenese, also von einem Schutz vor krebserregenden Faktoren, die über die Plazenta von der Mutter auf das Kind übertragen werden könnten.

Das würde also bedeuten, dass Mütter, die I3C während der Schwangerschaft und während des Stillens einnehmen, auf diese Weise ihre ungeborenen Kinder bzw. Säuglinge vor solchen Krebserkrankungen bewahren können, die bevorzugt bei Kindern und Jugendlichen in Erscheinung treten.

Nachfolgende Studien werden an diese Forschungsergebnisse sicherlich anschließen oder diese bestätigen, aber vor allem ist leider noch offen geblieben und damit unklar, welche Menge empfohlen werden kann und damit eine Wirksamkeit erreicht.

Quellen:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/sprossen-brokkoli.html#ixzz3bq6a0Rvx

http://researchnews.osu.edu/archive/goodbroc.htm

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